S.T.A.R. XR-5 / FG1502

  • Das S.T.A.R. XR-5 / FG1502 ist das Ordonanzgewehr der europäischen Streitkräfte. Zwar Benutzen einige Nationen sowie besondere Militäreinheiten der EU auch andere Waffen, doch bildet das S.T.A.R. XR-5 / FG1502 immer noch das Rückgrat der Streitkräfte.

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    Das S.T.A.R. XR-5 / FG1502 wurde 2108 gemeinsam von den Firmen Heckler & Koch und Beretta entwickelt und wird seit 2111 von der Firma CSI produziert. Auch andere europäische Waffenhersteller produzieren das S.T.A.R. XR-5 / FG1502 in Lizenz so z.B. FN Herstal.


    Technische Daten:

    Kaliber: 6 mm (hülsenlose Munition)

    Kadenz: ca. 900 RPM

    System: elektrisch stabilisierter Gasdrucklader

    Magazinkapazität: variabel

    Material: Polymer u. Metall

    Gewicht: 2.918 g

    Länge: max. 868 mm


    Geschichte:

    Im Jahr 2098 wurden innerhalb der European Union Forces noch immer eine Vielzahl unterschiedlicher Sturmgewehre und Munition von den einzelnen Mitgliedstaaten verwendet. Ein Zustand der sich in diversen Konflikten als äußerst problematisch erwies, da die verschiedenen Waffen und Munitionstypen die Versorgung der stark durchmischen Truppenteile erheblich beeinträchtigte. Um dieser zunehmend problematisch werdenden Entwicklung entgegen zu wirken wurden im Spätsommer 2098 mehrere Firmen mit der Entwicklung eines Prototypen für ein Sturmgewehr beauftragt. Das Programm erhielt die Bezeichnung „Stabilized Tactical Assault Rifle“ (S.T.A.R.) und schon ein Jahr später legten mehrere Firmen Konzepte für ein neues, einheitliches Sturmgewehr der EU vor. Letztlich konnte sich jedoch der in Kooperation entwickelte Entwurf der Firmen Beretta und Heckler & Koch durchsetzen. Die Firmenkooperative erhielt im Winter 2100 den Zuschlag und wurde mit der Produktion eines Sturmgewehres bis zum Jahr 2109 beauftragt. Die einer steten Änderung unterliegenden Leistungsanforderungen sowie viele Unstimmigkeiten über die Eigenschaften der Waffe verlangsamten jedoch den Entwicklungsprozess. So wurde zunächst eine Nutzung des ehemaligen NATO-Kaliebers 7,62 mm in Betracht gezogen, Tests zeigten jedoch, dass sich das Kaliber logistisch als unvorteilhaft erwies. Die Kaliber 5,56 mm sowie 4,12 mm waren ebenfalls im Gespräch, später entschlossen sich beide Firmen jedoch für die Entwicklung eines gänzlich neuen Munitionstypen im Kaliber 6 mm. Damit sollte zum einen der Vorteil einer kleinen Patrone und zum anderen die erhöhte Durchschlagskraft eines größeren Kalibers kombiniert werden. In mehreren Testreihen erwies sich das Kaliber 6 mm als äußerst potent, darüber hinaus erwies es sich als sehr Vorteilhaft das Projektil in eine Hülse einzufassen die beim Abfeuern gänzlich und rückstandslos verbrennt was die Waffe zusätzlich stabilisiert. Als Fragen bezüglich der Kaliber- und Hülsenart geklärt waren beschäftigte man sich mit der Form und Technik des Gewehrs selbst. Die Waffe sollte mittels eines elektropneumatischen Motors stabilisiert werden um ein bestmögliches Trefferbild zu erzielen. Die Implementierung dieses Systems stellte die Konstrukteure jedoch vor das Problem, dass die Waffe eine externe Energieversorgung benötigen würde. Dies wurde durch die Unterbringung einer Niederspannungsenergiezelle unter dem Handschutz ermöglicht welche bei Bedarf ausgewechselt werden kann. Darüber hinaus entschied man sich für die Verwendung eines 20mm Schienensystems am Waffenkörper um sie situationsabhängig mit diversen Waffenaufsätzen versehen zu können. 2105 begann die interne Testphase des Prototypen XR-5 (Experimental Rifle Nr. 5) und im darauffolgenden Jahr der erste Truppenversuch. Die Waffe zeichnete sich auf ganzer Linie durch ihre Robustheit, Zielgenauigkeit und Durchschlagskraft aus und 2108 bereits ein Jahr vor der gesetzten Deadline konnte den Streitkräften das FG 1502 präsentiert werden. Noch im selben Jahr wurde die Produktion des Gewehrs an die Firma CSI ausgelagert und es wurde begonnen eine entsprechende Produktionsinfrastruktur auszubilden, sodass die ersten Einheiten der European Union Forces im Jahr 2111 mit dem neuen Sturmgewehr beliefert werden konnten.