Med-Station Austattung

  • Aktuell bin ich zu braindead, um wirklich über Punkte nachzudenken. Aber was wir auf jeden Fall bedenken sollten bei allem ist, dass wir 100 Jahre in der Zukunft sind und entsprechend nicht mit den Mitteln arbeiten müssen, die heut Gang und Gebe sind. Ich fänd es schöner, wenn wir irgendwie mehr futuristische Dinge hätten als Dinge, die 2018 normal sind.

  • Ja genau sowas meine ich :) Ich hatte auf meine Handy ja die Ping-App aber kam aufgrund von drölfzig Dingen nicht dazu mir das abnehmen zu lassen von Sosabowski ;)

    Aber genau das meine ich. Die Medizin ist laut Definition durch die SL ja weeeeesentlich weiter fortgeschritten und ich würde gerne mehr Ping und Beep und minimalinvasiven Kram etc. haben. Also mehr Science Fiction als wirkliche 2018 Medizin.

  • Theoretische Anwendbarkeit von Nanotechnologien in der interdisziplinären Medizin und ihre Bedeutung für künstliche Intelligenzen <-- Die Arbeit hat O'Neill 2105 geschrieben. Ich stelle also mal die Behauptung auf, dass man vermutlich inzwischen von der Theorie auch ein wenig in die Praxis gegangen ist. ;) Ein wenig kann ich also damit aushelfen. Hoffe ich. Wenn gewünscht. *g*

    Neulich auf dem Schießstand: "Hm. Dann bin ich eine Kartoffel: Roh ziemlich giftig."

  • Absolut, Katja! ;)

    Ich würde nur gern mehr 2118 Feeling haben. Wenn man allein bedenkt wie die Medizin die letzten 100 Jahre fortgeschritten ist und wie unglaublich krass sich die Entwicklung in allen Dingen über das letzte Jahrhundert gesteigert hat, erwarte ich halt von 2118 echt wesentlich mehr Scifi-Feeling was so Dinge betrifft, als wir jetzt hatten. Was ja auch ok war aufgrund der IT-Begebenheiten aber es ist ja ein hoch priorisiertes EU-Projekt mit entsprechenden Geldern, ergo würde es sich für mich richtig anfühlen, wenn die Ausstattung der Medic-Station (und auch für die anderen Wissenschaftler) entsprechend top aktuell ist dann.

    Wie gesagt, für dieses Mal fand ich es super stimmig aber ich würde mir halt wesentlich weniger "handfeste" 2018-Arztausstattung wünschen und mehr fancy SciFi-Arztausstattung.

    Sowas wie Monitore an den Wänden mit #Beepbopp, eher einen kleinen Handapparat mit App auf dem Tablet zum Scannen der Körperfunktionen, minimalstinvasive OPs, keine Spritzen sondern Injektionsapparate die ggf 2-4 Injektionen zeitgleich beherbergen können je nach Bedarf (sowas hatte ich ja auch schon bespielt) und so weiter. Also halt mehr Dinge, wie man vielleicht in einer TV Serie, die im Jahr 2118 spielt, erwartet. :)

  • Für das Rückplatzieren von Knochen habe ich übrigens auf der Zombie Apokalypse mal was geiles gesehen. Man nehme einen Plastik Shotbecher und zerdrückt diesen zum beispiel am Knie oder der Schulter um diese wieder einzukugeln.

    So haben wir in unterdessen mehreren Settings in Folterszenen klar gemacht, dass jetzt wirklich ein Finger vom Opfer äußerst schmerzhaft gebrochen wird. (Und NEIN, ich ich spiele nicht sooo gerne Folterszenen, habe das aber in fast jedem dystopischen Setting durch und zwar sowohl als Opfer, Scherge und Anweisender. Genau deshalb möchte ich das jetzt auch echt gar nicht mehr.)

  • Dummy/Kulissengeräte wie organische 3D-Drucker usw. fände ich klasse. :D

    Einen nicht organischen hatte ich sogar IT dabei (weil erdölbasierte Thermoplasten bei knappen fossilen Ressourcen doof sind, aber inzwischen aus genmodifizierten Insekten auch so Material verfügbar ist).

    Der kommt auch wieder mit und kann auftragsweise gerne abteilungsübergreifend angefordert werden ;)

  • Achtung Wall of Text nachdem ich etwas ausgeschlafener und denkfähiger bin ;)


    Ideen für Anschaffungen


    * Regal oder ähnliches mit Schranktüren (Ich möchte lieber Regale als Kisten. Muss ja auch nix mit Gewicht rein)


    * Medikamentenschrank abschließbar -> OT dargestellt durch diese Fake-Zahlenschlösser (siehe Bürotür Col. Soames)


    * OP Klamotten (wobei man sich da überlegen muss was IT Stylo ist und nicht 2018 OP-Klamotten sind)


    * Krankenakten -> Da ja keine Daten rein und raus dürfen würde ich hier tatsächlich "old-school" einen Ordner oder Karteikartensystem vorschlagen


    * Ausreichend Verbandsmaterial (Halt auch vielleicht mehr weg von den 2018 Dingen. Die 2014 Kompresse kommt noch in einen Bilderrahmen als Museumsstück *g*)


    * Applikatoren / Injektoren anstatt Spritzen. -> ich nutze dafür ein Mittesser-Entfernungsgerät OT weil es dann auch für das "Opfer" einen gefühlten Effekt hat der aber nicht weh tut


    * Behandlungstisch / OP-Tisch -> ich würde da tatsächlich OT einen Biertisch vorschlagen, da diese lang genug sind und easy zu besorgen sind. Man kann den ja gut abdecken (siehe nächster Punkt)


    * Abdeckung für Behandlungstisch / OP-Tisch


    * Gerät zur DNA-Analyse -> Wurde ja bereits IT angefordert und ich denke das wird oft genug gebraucht werden in Zukunft wenn ich mir den Plot so anschaue ;)


    * Ping-Beep-Dong-Geräte -> Ich würde zum Beispiel einen Monitor an der Wand anbringen (oder erhöht stellen) der irgendwo angeschlossen ist wo einfach irgendein Fake-Programm piepend und blinkend durchläuft. Besonders cool wäre es natürlich wenn man das umstellen könnte oder ähnliches. Aber ich bin nicht gut mit IT-Dingen. Vielleicht hat da jemand mit entsprechender Ahnung coole Ideen.

    * Körper-Scan -> Ich würde mir wünschen, dass man sowas wie Röntgen, EEG, Ultraschall, EKG oder ähnliches mit kleinen handheld Geräten darstellt


    * Pseudo-Dingsis zum Aufkleben für Fake-Defibrillation. (Stichwort "WLAN" Defi wie auch immer man das dann darstellt)


    * Vielleicht sogar eher einfach Sprühpflaster oder so eher als Verbände etc.


    * Fake-Wunden zum Aufkleben mit Mastix


    * Dummy/Kulissen-Geräte


    * Irgendeine "Tropf-Lösung". 2018 Tropfhalter bla ist mir so oldschool aber mir fällt noch keine andere Möglichkeit ein


    * Oberarmdinger für Dauermonitoring / Blutreinigung / Whatever. Zum Beispiel sowas wie Alex dabei hatte oder kaputte "WLAN"-Blutmessgeräte von heute könnte man als sowas nutzen.


    * Sterile Dinge: Handschuhe ausreichend, Sterilium (ich denke mal auch 2118 muss man "normal" steril machen)


    * Irgendeine Lösung zur Anästhesie die 2118 mäßig aussieht


    * Medikamente (ich hatte ja schon ein "Pack" dabei von OT TicTacs, kaugummi, Pfefferminz, Jelly beans etc) + Gefäßchen zur Medikamentenausgabe (diese "plastik Shotgläser" die aber keine sind. Keinen Plan wie die heißen *g*)


    * Wie man Rollstuhl / Krücken IT 2118 mäßig lösen kann wäre auch ne coole Überlegung


    * Theoretisch bräuchten wir eiiigentlich auch noch ein Bett für stationäre Überwachung. Hm. Vielleicht kann man den Raum noch irgendwie optisch trennen durch Vorhang / Stellwand oder so? Ich hab grad nicht mehr vor Augen wie groß er ist aber wahrscheinlich ist er zu klein für eine eigentlich nötige Dreiteilung.







    Wofür ich nicht bin:


    * funktionierender 3D-Drucker: Ist 2018 Technologie und der Druck von irgendwas Relevantem dauert eh zu lang / ist sehr aufwendig heutzutage


    * funktionierendes (teures) technisches Equipement: Ist zwar total cool, klar, aber einerseits ist das, was wir heutzutage kaufen können, eben 2018 Technologie und daher empfinde ich es als unpassend und andererseits find ich es zu riskant sowas mitzunehmen, da es extrem schnell kaputt gehen kann. Entweder jeder wird hingewiesen darauf, dass es auch 187-mäßig teuer ist und dann haben die Leute vielleicht Hemmungen damit zu spielen oder man weist sie nicht darauf hin und es wird ggf. nicht pfleglich damit umgegangen


    * Generell halt zu viel 2018 Medizin oder 2018-Herangehensweisen. Das fand ich jetzt für das erste Larp ok weil es ins Setting passte aber für das nächste, wenn entsprechende EU-Gelder locker gemacht werden konnten und sich die Medics vorbereiten konnten auf die Anforderungen, fänd ich es anders passender.


    * Generell mehr SciFi-Herangehensweise als wirkliche real-medizinische Herangehensweise. Erstens, weil wir ja eben schon irgendwie mehr "Serie" spielen als RealSim und zweitens weil man dann auch ohne medizinisches OT-Fachwissen IT-Fachwissen besser faken kann. Es war sehr schwer für mich dieses Larp gegen das geballte medizinische Fachwissen z.B. bei Katja gegen an zu spielen bzw. ich hab es zugegebener Maßen irgendwann aufgegben. Das ist für Suzanne IT kein Problem, weil es für sie elementar ist, dass dem Patienten korrekt geholfen wird egal von wem aber OT möchte ich es so ehrlich gesagt nicht noch einmal erleben. Ich habe eben keine OT medizinische Fachausbildung und mich trotzdem für diesen Charakter entschieden aber das macht keinen Spaß wenn man doch für eine IT realistische Darstellung eigentlich das OT Fachwissen bräuchte. Da einen logischen OT-Kompromiss zu finden klappt ja auch beim Militär, wo ja auch OT Soldaten dabei sind. Ich wünsche mir, dass das für das nächste Larp auch besser klappt. :) Noch dazu ist es eben so, wenn wir uns auf eine SciFi-Herangesehensweise einigen unser aller Basis dazu eben gleich ist, auch für neue Spieler dann, die ggf. zu den Medics noch dazu stoßen in Zukunft.

  • Mir gefällt Dein Beitrag sehr gut, Sonja. :)


    Als Inspirationsquelle kann meiner Meinung nach unter anderem auch The Expanse dienen. Auch wenn da nicht allzu viel Medizin vorkommt, ist das die richtige Richtung.

    Zudem verweise ich auf eine wissenschaftliche Dokumentation über die Zukunft in 50 Jahren, das ist zwar nur die halbe Strecke, aber da wird in Folge 1, in der es um Medizin geht, bereits einiges interessantes gezeigt, das als Inspiration für Props etc dienen kann.

    https://www.netflix.com/de/title/80005272